Wenn der „kleine Freund“ mal streikt – hilft Cialis

Stress mag er nicht. Psychischen Druck erst recht nicht. Gemeint ist das „beste Stück des Mannes: Der Penis. Wenn er streikt, dann nutzen auch keine Berührungen mehr, Düfte oder Streicheleinheiten des Partners. Und im schlimmsten Fall macht er ganz schlapp. Oftmals, wenn er weiß, er muss jetzt unbedingt steif werden. Diesen Druck ist er – im besten Sinne des Wortes – einfach nicht gewachsen. Aber das ist ja auch ganz normal. Schließlich beginnt im Kopf die Erregung, die letztlich zur Entspannung wird.

Aber nicht nur psychischer Druck kann eine erektile Dysfunktion, also eine Erektionsstörung hervorrufen. Auch organische Ursachen können schuld daran sein. Als Störung bezeichnet man die erektile Dysfunktion, wenn ein Mann über einen längeren Zeitraum oder immer wieder kaum befriedigenden Geschlechtsverkehr hat, weil der Penis keine Erektion zeigt oder nicht lange genug erigiert bleibt. Zu ihrer Definition der Störung rechnen Mediziner auch, dass ein Mann stark unter seiner Impotenz leidet.

So entsteht eine Erektion

Die Versteifung des Penis sieht einfach aus, ist aber ein sehr komplexes Geschehen. Er muss hart und steif werden. Wie bereits erwähnt und eigentlich paradox: Dazu muss er sich entspannen. Daher können Stress, Angst und Anspannung eine Erektion des Penis erheblich behindern und damit erschweren. Das Glied besteht vor allem aus drei schwammartigen Schwellkörpern, die viel Blut aufnehmen können. Im Normalzustand ziehen winzige Muskelfasern die Hohlräume der Schwellkörper so eng zusammen, dass sie nur wenig Blut enthalten. Daher ist das Glied weich. Bei sexuellen Reizen sendet das Gehirn Signale an die Schwellkörper, sodass sich diese Muskeln entspannen. Dadurch weiten sich die Hohlräume und nehmen so viel Blut auf, dass der Penis steif wird. Nach einem Samenerguss beziehungsweise durch das Nachlassen oder Fehlen der sexuellen Stimulation ziehen sich die Muskelfasern wieder zusammen, das Blut wird verdrängt und der Penis erschlafft. Die Prozesse werden vom zentralen Nervensystem beeinflusst und sind keineswegs dem bloßen Willen des Mannes untergeordnet. Deshalb können Muskelfasern besonders empfindlich auf Stress oder psychischen Druck reagieren. Ist dieser Ablauf gestört, gibt es Erektionsstörungen.

Impotenz auch als Warnsignal

Natürlich hat eine Impotenz ganz unterschiedliche Ursachen und so gibt es neben psychischen oft auch körperliche. Diabetiker, Männer mit zu hohem Blutdruck oder erhöhten Blutfetten sind gefährdet. Und auch Männer, deren Arterien verkalkt sind, die einen Bandscheibenschaden erlitten, oder Männer mit verengten Herzkranzgefäßen – sie alle können betroffen sein. Zu den Risikofaktoren gehören auch das Übergewicht, hoher Nikotin- und Alkohol-Konsum. Aber auch Veränderungen der Muskelfasern des Penis, sowie Nervenerkrankungen oder Multiple Sklerose und Hormonstörungen gehören zu den Ursachen. Auch nach einer Prostataoperation können Erektionsstörungen auftreten. Versagensängste machen es bei all dem auch noch schlimmer.

Inzwischen geht man davon aus, dass etwa 50 bis 80 Prozent der erektilen Dysfunktion organische, bis zu 30 Prozent rein psychische und 20 Prozent sowohl psychische als auch organische Ursachen haben. Ursache für psychisch und seelisch bedingte Erektionsstörungen sind beispielsweise ungelöste Partnerschaftsprobleme, die verlorene Attraktivität der Partnerin oder des Partners, Depressionen, Stress, Übermüdung und vor allem ein übersteigerter sexueller Leistungsdruck.

Potenzstörungen können auch ein Warnsignal für ernste Erkrankungen des Herzkreislaufsystems sein. Deshalb sollte man auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Am besten gemeinsam mit dem Partner. Mit Lebensstiländerung, Gewichtsreduktion und speziellen Medikamenten kann man wirkungsvoll, sowohl das Risiko gefährlicher Komplikationen – eines Herzinfarkts etwa – reduzieren. Und auch die Potenz und somit die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Therapie mit Cialis

Seit vielen Jahren schon sind Medikamente auf dem Markt, die schlagartig die Behandlung von erektiler Dysfunktion verändert und verbessert haben: Es sind die Phosphodiesterase-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer. Sie greifen in den biochemischen Prozess ein, an dessen Ende sich die Muskelzellen im Penis entspannen und so das Blut in die Schwellkörper fließen kann, was letztlich zu einer Erektion bzw. Steifheit des Gliedes führt.

Eines der Medikamente ist Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil. Damit das Mittel wirkt, sollte es rechtzeitig eingenommen werden – zwischen 30 und 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Dennoch ist eines zu beachten: Am besten auf den Genuss von Grapefruitsaft nach der Einnahme verzichten, denn dieser erhöht die Wirkung stark, sodass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen um ein Vielfaches steigt.

Ganze 36 Stunden lang kann mit Cialis der Penis ganz normal steif werden – natürlich nur, wenn der Mann auch Lust durch eine sexuelle Reizung hat. Die Pille wird auch gern als Urlaubs- oder Wochenendtablette bezeichnet, weil sie sich besonders für Männer eignet, welche mehrmals in einem bestimmten Zeitraum Geschlechtsverkehr haben möchten.

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