Potenzstörungen? Mit Viagra ist spontaner Sex und Erektion möglich

Ganz plötzlich können sie da sein und das Leben scheinbar trüben: Potenzprobleme, Erektionsstörungen – die erektile Dysfunktion, wie Mediziner sagen. Sie bringen das positive Selbstbild des betroffenen Mannes stark ins Wanken. Am Arbeitsplatz läuft es einfach nicht rund, das Auto ist kaputt, der Steuerberater wartet auf die Unterlagen und der Termindruck wächst und wächst. An einen entspannten Abend ist gar nicht zu denken und an Sex und Intimität erst recht nicht. Der Grund dafür ist Stress und der kann auch zu Impotenz führen.

Stress und seine Folgen. Stress haben junge Männer genauso wie ältere. Allerdings nimmt er im Alter zu. Entspannung beginnt im Kopf und sexuelle Erregung setzt Entspannung voraus. Dazu gehört ein Blick, eine sanfte Berührung oder ein Duft, der vom Gehirn als sexueller Reiz der Sinne wahrgenommen wird. Dann nämlich senden diese Sinne Nervenimpulse über das Rückenmark bis zum Penis aus, der dann steif wird. Wenn er dann steif wird…

Für sehr viele Männer ist Sex immer ein wichtiges Thema. Und oft sogar das einzige, was sie an einer Beziehung interessiert. Wenn dies der Fall ist, kommen meistens wegen Potenzstörungen Depressionen dazu und das Thema Sex ist kein Thema mehr. Viele Männer nehmen dann Antidepressiva und hoffen auf eine vorübergehende Störung, die man beheben kann. Aber was viele Männer nicht wissen: Diese Pillen können ihm zusätzlich die Lust am Sex nehmen. Erst dann wird bemerkt, wie stark man(n) seine Männlichkeit über Körper und Potenz definiert. Wenn dann auch noch der Partner mit der ganzen Situation überfordert ist, dann sind erst recht Probleme da.

Helfen kann in einem solchen Fall ein Gespräch mit dem Arzt. Schweigen wäre in diesem Fall völlig unangebracht. Denn hier muss wieder Lebensqualität wieder zurückgewonnen werden. Wenn die Impotenz psychische Ursachen hat, ist in jedem Fall eine Therapie erfolgreich. Auch bei einer dauerhaften erektilen Dysfunktion können Paare einen anderen Umgang mit der Sexualität lernen. Meistens beginnen Erektionsprobleme in der Lebensmitte. Zwischen 40 und 60 nehmen gelegentliche Störungen zu. Neben Stress und psychischer Probleme können Arterienverkalkung, Diabetes, hohe Blutfette und erhöhter Blutdruck ebenso wie Hormonstörungen der Auslöser sein. Deshalb ist es wichtig, dass man sich ärztlich untersuchen lässt. Erektionsstörungen und Impotenz sind noch immer in unserer Gesellschaft ein Tabu-Thema, über das viele mit ihrem Arzt nur ungern reden. Das ist völlig unbegründet, denn es gibt wirkungsvolle Mittel und Wege.

Mittel gegen erektile Dysfunktion

Welches Produkt für wen geeignet ist, sollte der Arzt nach einer Untersuchung entscheiden. Auf dem Markt sind unter anderem gegen erektile Dysfunktion Viagra, Levitra und Cialis. Sie alle haben die gleiche Wirkung, aber es gibt einige Unterschiede.

Alle oben genannten Potenzmittel optimieren mit ihren Wirkstoffen die Blutzufuhr im Penis. Diese blockieren das Enzym Phopshordiesterase 5 und bewirken dadurch eine Verstärkung der Muskelentspannung im Schwellkörper des Penis. Die Erektion kann sich nämlich nur stabilisieren, wenn die Muskeln erschlaffen und genügend Blut in den Penis einströmen kann.

Bei richtiger Dosierung haben Viagra & Co einen deutlich positiven Effekt auf die Erektionsfähigkeit des Mannes und sorgen dafür, dass Sexualität wieder erlebt werden kann. Und vor allem, dass der Beischlaf als wesentlich entspannter und stressfreier empfunden wird.

Die Pillen intensivieren die sexuelle Lust und verlängern die Erektionsdauer. Vieles ist Kopfsache. Denn, wenn man weiß, dass diese Präparate die Potenz stabilisieren und fördern, dann kann sich das auch auf die Psyche auswirken, sodass potenzschwache Männer genügend Libido (Begehren, Begierde) entwickeln, um zu einer Erektion zu kommen.

Aufpassen sollte man lediglich, wenn man bei einem guten Essen zu fette Speisen zu sich nimmt. Denn die können die Aufnahme der Wirkstoffe im Magen verlangsamen und damit die Wirkung erheblich mindern. Daher ist eine leichte gesunde Mahlzeit zu empfehlen. Ganz sicher geht man aber, wenn man Viagra & Co nicht direkt zum Essen einnimmt.

Unterschiede von Viagra & Co

Viagra hat den Wirkstoff: Sildenafil, Levitra Vardenafil und Cialis Tadalafil. Auch bei der Wirkungsdauer gibt es Unterschiede: Sie liegt bei Viagra und Levitra bei vier bis sechs Stunden und bei Cialis bei bis zu 36 Stunden. Damit ist gewährleistet, dass Sex spontaner als sonst stattfinden kann. Die Einnahme ist dadurch besonders für das Wochenende geeignet, weil man seinen Sex weniger genau planen muss.

Die empfohlene Dosis beträgt bei Viagra 50 mg, Levitra und Cialis 10 mg. Wer Alkohol trinkt, sollte bei Viagra vorsichtiger sein, denn mit Alkohol nimmt die Wirkung erheblich ab, während sie bei Cialis wirksam bleibt – sofern nicht übermäßig viel getrunken wird.

Levitra wirkt schon nach zehn bis 15 Minuten. Viagra und Cialis benötigen etwas mehr Zeit, nämlich 20 bis 60 Minuten.

Hätten Sie`s gewusst?

Im Jahr 1998 hat Viagra zu einer bedeutenden Revolution geführt. Denn eigentlich wurde Viagra ursprünglich als Medikament gegen drückende Schmerzen in der Brust entwickelt. Allerdings stellte sich bei Versuchen mit diesem Präparat heraus, dass es die sexuelle Erektion fördert und sich positiv auswirkt. 1998 wurde das Arzneimittel dann als offizielles Potenzmittel auf dem Markt zugelassen.

Und plötzlich waren Erektionsprobleme kein Tabu mehr. Sie konnten ab sofort gelöst werden. Auf der ganzen Welt kennt man seitdem die blauen Pillen, ihre Namen und ihre Wirkung…

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