Köstliches Gemüse im Winter

Im Sommer ist der Tisch reich gedeckt. Wir haben viele Obst- und Gemüsesorten zur Verfügung, die uns bestens mit allen notwendigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen. Im Winter ist das Angebot zwar ein wenig kleiner, aber es gibt durchaus Gemüsesorten, die die kalte Jahreszeit mögen. Wir haben in diesem Artikel sieben leckere Wintergemüse zusammengestellt, die für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen. Warum sie so gesund sind und was sich mit diesen Gemüsen anstellen lässt, das verraten wir in unseren Tipps zum Wintergemüse.

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Köstliches Gemüse im Winter

Weißkohl – gesund und lecker

Der Weißkohl ist besonders beliebt für die deftigen Eintöpfe und Kohlrouladen, die mit ihm gezaubert werden können. Der Großteil dieses Kohls wird zu Sauerkraut verarbeitet. Sauerkraut schmeckt zu Kassler oder Sauerbraten besonders gut. Der Weißkohl ist außerordentlich kalorienarm. In 100 g des Wintergemüses finden sich nur 25 Kalorien. Wird allerdings ein Salat angefertigt, der mit fettiger Mayonnaise angerührt wird, ist es mit den wenigen Kalorien vorbei. Aber selbst wenn Mayonnaise in vernünftigen Mengen hinzugefügt wird, ist der Weißkrautsalat noch sehr gesund. Im Weißkohl ist viel Vitamin C und E enthalten. Außerdem gehört Folsäure zu den Inhaltsstoffen des köstlichen Kohls. Magnesium, Kalzium und Kalium sind ebenfalls zu finden.

Der Lauch kanns auch

Lauch oder Porree kann im Herbst und im Winter im Garten geerntet werden. Der Porree, der im Sommer geerntet wird, ist im Geschmack ein wenig schwächer. Der Lauch kann auf viele Arten verarbeitet werden. Roh schmeckt er im Salat sehr gut. Er kann als Rahmgemüse als Beilage oder als leckere Zutat für die Suppe eingesetzt werden. Auch überbacken und gebraten ist der Lauch ein Genuss.

Auch dieses Gemüse enthält viele Mineralstoffe und Vitamine. Vitamin C und K sind reichlich zu finden, wie auch Kalium, Mangan, Eisen, Folsäure und Kalzium. Der Lauch ist ein Zwiebelgewächs. Es sind sehr hochwertige sekundäre pflanzliche Stoffe in ihm enthalten. Für die Figur ist Porree ebenfalls zu empfehlen. Für 100 g müssen nur 26 Kalorien berechnet werden.

Lange Zeit vergessen – die Steckrübe

Die Steckrübe war über viele Jahre vergessen und erlebt nun ein Revival. Die Steckrübe schmeckt würzig und ein wenig süß. Sie kann als Beilage zu Gerichten mit Fleisch serviert werden. Weitere Zubereitungsarten sind das Püree und als Zutat im Eintopf. Auch die Steckrübe ist sehr figurfreundlich. In diesem Gemüse ist viel Wasser enthalten. 35 Kalorien sind in 100 g enthalten. Die Vitamine C und Provitamin A sind zu finden, ebenso wie Kalzium und Kalium.

Deftig und schmackhaft – der Wirsing

Er ist zwar das ganze Jahr über zu bekommen, aber besonders lecker ist der Wirsing im Herbst und Winter. Durch den hohen Gehalt an Vitamin C war der Wirsing schon in der Vergangenheit, besonders bei Seeleuten, beliebt. Das Gemüse hat sehr gut gegen Skorbut geschützt.

Auch im Wirsing sind nur wenige Kalorien enthalten. Auf 100 g sind 25 Kalorien zu berücksichtigen. Außer dem bereits erwähnten Vitamin C, sind auch Vitamin E, K und diverse B-Vitamine enthalten. Folsäure und das Provitamin A runden diesen gesunden Nährstoff-Mix perfekt ab. Der Wirsing kann als Beilage, als Kohlroulade oder als deftiger Eintopf serviert werden.

Zarter Rosenkohl in der Herbstküche

Der Rosenkohl wird beim Kochen sehr zart, hat aber einen außerordentlich kräftigen Geschmack und ist ein bisschen bitter. Der volle Geschmack entfaltet sich nach dem ersten Frost. Durch die eisige Kälte wird in dem Kohl mehr Zucker produziert und er verliert etwas von der Bitterkeit.

100 g Rosenkohl schlagen mit 40 Kalorien zu Buche. Die Zusammensetzung dieses Gemüses ist ein wenig anders, als bei anderen Kohlsorten. Aus dieser Tatsache resultiert der höhere Kaloriengehalt. Im Rosenkohl ist etwas mehr Fett, Zucker und Eiweiß enthalten. Vitamine liefert auch dieses Gemüse. Die Vitamine C und K sind in beeindruckender Menge zu finden, außerdem sind Zink und diverse Ballaststoffe enthalten.

Nun kommt Farbe ins Spiel – Rote Beete

Im Heringssalat und in Rohkostsalaten wird die Rote Beete gern verarbeitet. Wer mag, kann dieses Gemüse aber auch pur genießen. Die kleinen, kräftig roten Knollen sind ausgesprochen gesund und schmecken besonders lecker. Wer regelmäßig Rote-Beete-Saft zu sich nimmt, kann seine Ausdauer verbessern und den Blutdruck senken, sofern dieser zu hoch ist.

Besonders zu erwähnen ist der hohe Eisengehalt in der Roten Beete. Patienten mit Eisenmangel wird der Verzehr von Rote Beete-Saft nahegelegt. Außerdem enthält dieses Gemüse noch diverse B-Vitamine und Folsäure. In der Schwangerschaft ist Rote Beete aus diesem Grunde sehr zu empfehlen. 100 g Rote Beete haben 42 Kalorien, sind also auch gut für die Figur.

Würzig und gesund, der Sellerie

Im Sellerie sind reichlich ätherische Öle zu finden. Diese Tatsache sorgt dafür, dass der Sellerie einen ausgesprochen würzigen Geschmack hat und für die Gesundheit positive Eigenschaften hat. Der Sellerie senkt den Blutdruck. Bei Nierenerkrankungen ist der Sellerie allerdings nicht zu empfehlen, da er eine harntreibende Wirkung innehat.

Vom Kaloriengehalt her, ist dieses kräftig grüne Gemüse der Spitzenreiter. In 100 g sind lediglich 15 Kalorien zu finden. Dieses ist dadurch begründet, dass der Sellerie zu 90 % aus Wasser besteht. Das Gemüse hat ebenfalls einen gesunden Mix aus Vitaminen und Mineralstoffen.

 

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