Wenn Männer Haare verlieren

Zuerst macht sich der Haarausfall in Form von Geheimratsecken bemerkbar. Hierunter versteht man den Haarverlust an der Stirn und zwar etwas seitlich. Die Hälfte der Männer hat ein Problem mit Haarausfall. Oft werden Mittel angepriesen, die diesem Problem Abhilfe verschaffen sollen, dieses Versprechen kann aber in vielen Fällen nicht gehalten werden. Allerdings wurde inzwischen Therapien die im Ansatz Erfolg versprechen.

Wenn Männer Haare verlieren, was zu tun ist!
Haarverlust bei Männern

Ein Haar begleitet uns im Schnitt 2 bis 6 Jahre auf unserem Lebensweg. In der ersten Phase wächst das Haar, in der zweiten Phase wird das Wachstum dann eingestellt. Die Wachstumsphase zieht eine Ruhephase von 2 bis 4 Monaten nach sich und in der dritten Phase fällt das Haar dann schließlich aus. Dieser Prozess wiederholt sich immer wieder in ein und derselben Haarwurzel. Ist dieser Prozess gestört, wird das Haar sichtbar dünner und weniger.

Ein unschönes Erbe

Wenn der Haarausfall besonders im Stirn- und Scheitelbereich auftritt, handelt es sich in der Regel um einen erblich bedingten Haarausfall. Die betroffenen Männer haben diese Anlage schon von Geburt an. Der Haarausfall ist stark an die Androgene, die Geschlechtshormone des Mannes, gekoppelt. Vererbt wird die hohe Empfindlichkeit gegen ein Restprodukt des Testosteronabbaus. Diese Erkenntnis wird als Ansatz für Therapien genutzt, in denen Wirkstoffe eingesetzt werden, die den Testosteronabbau einschränken.

Bei erblich bedingtem Haarausfall, werden die Haare immer dünner und auch kürzer. Zum Schluss wachsen auf dem Kopf des Mannes nur noch sehr feine, extrem kurze Haare. Für diese Form des Haarausfalles sind die Geheimratsecken kennzeichnend.

Der diffuse Haarausfall

Es gibt einen Haarausfall, der nicht zu lokalisieren ist, wie der erblich bedingte Haarverlust. Die Haare gehen überall auf dem Kopf aus. Diese Form nennt sich diffuser Haarausfall. In diesem Fall ist die Haarzwiebel voll funktionsfähig, allerdings stimmt die Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen nicht. Als Konsequenz stellt die Zwiebel ihre Arbeit ein. Dadurch lebt das Haar deutlich kürzer und fällt schon vor der eigentlichen Zeit einfach aus. Die Folgen liegen auf der Hand. Es kommt zu verstärktem Haarverlust, der unbedingt behandelt werden sollte. Normal gilt, wenn täglich nicht mehr als 100 Haare verloren werden. Verliert man mehr Haare, so gibt es in der Apotheke sehr gute Mittel, die ohne Rezept Hilfe versprechen. Die Präparate versorgen die Haarzwiebel mit den fehlenden Vitaminen und Nährstoffen.

Haarausfall in Form eines Kreises

Der „kreisrunde Haarausfall“ ist eine weitere Variante des unliebsamen Haarausfalles. In der Fachsprache wird er Alopecia Areata betitelt. Die kahlen Stellen sind unterschiedlicher Größe, aber immer kreis rund. Es handelt sich in diesem Fall um eine entzündliche Form des Haarausfalles, die nicht reversibel ist. Über die Ursache ist leider nichts bekannt. Es wird vermutet, dass Abwehrmechanismen des Körpers eine Rolle spielen. Auch Erbfaktoren scheinen zu einem kleinen Teil beteiligt zu sein. Behandelt wird der kreisrunde Haarausfall durch einen Arzt. Es sollte ein Arzt gewählt werden, der bereits Erfahrung auf diesem Gebiet hat.

Haarige Fakten

Der Mensch besitzt im Schnitt ungefähr 100.000 Haare auf dem Kopf, die jeden Monat ungefähr 1 cm wachsen. Jeden Tag produzieren wir 30 m Haare. Ein Haar kann zwischen 2 und 6 Jahren alt werden und wird verlieren Tag für Tag ca. 80 bis 100 Haare. Das Haar der Männer wächst schneller als das Haar der Damen. Ist es draußen warm, wachsen unsere Haare schneller, während das Wachstum im Alter nachlässt. Männer haben zumeist dichteres Haar, als es bei Frauen der Fall ist. Werden Haare rasiert oder geschnitten, hat dies keinerlei Einfluss auf das Wachstum der Haare. Wenn der Mensch alters, nimmt sowohl die Zahl der Haare, wie auch die Haarfarbe ab.

 

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